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Rebsortenentwicklung in der Pfalz

Brexit – und dann ?

Brexit – und dann ?

Alex Salmond, der frühere Parteichef der Scottish National Party, war sich gegenüber der Londoner TIMES sicher, dass das englische und walisische Votum pro Brexit (in Nordirland und Schottland war die Mehrheit für „Remain“) ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum in Schottland nach sich zieht. “Scotland looks like it’s going to vote solidly Remain. If there is a Leave vote in England, dragging us out the EU, I’m quite certain Nicola Sturgeon would implement the SNP manifesto.”

„Malen mit Zahlen“: Wo wird wie viel Geld für Wein ausgegeben?

„Malen mit Zahlen“: Wo wird wie viel Geld für Wein ausgegeben?

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Die KollegInnen in der Redaktion des ZEIT-Magazins haben eine schöne Infografik gebastelt. Die Bereitschaft, für Wein richtig ins Portemonnaie zu langen, ist erwartungsgemäß in manchen Regionen größer als in anderen. Die Spitzenreiter sitzen im Rheim-Main-Gebiet: Die Weinliebhaber mit der höchsten Ausgabebereitschaft wohnen genauer gesagt im Hochtaunuskreis (146 Euro) und im Main-Taunus-Kreis (143 Euro) – "in Regionen, wo das Pro-Kopf-Einkommen hoch ist und mehrere Weinanbaugebiete vor der Haustür liegen".

Erdrutsch in Schottland

Bei den Parlamentswahlen in Schottland sieht es nach einem Erdrutsch aus. Die bisherige Machtverteilung, die bislang bekannte politische Geographie, wurde mal eben komplett über den Haufen geworfen.

Von den 59 Sitzen gehen nach Einschätzung von Wahlbeobachtern fast alle an die Scottish National Party (SNP). Die anderen Parteien haben sich vermutlich in maximal drei Wahlkreisen durchgesetzt. David Mundell dürfte den Sitz im britischen Parlament für die Konservativen in Dumfriesshire, Clydesdale and Tweeddale ausfüllen. Ganz im Norden sieht es so aus, als ob Alistair Carmichael (Liberal Democrats) den Sitz für die Orkney & Shetlands gewonnen hat. Labour hat in ihrer früherem Kerngebiet Schottland vermutlich nur einen einzigen Sitz behalten: Ian Murray würde dann Edinburgh South vertreten.

Schottland hat gewählt

Schottland hat gewählt – Großbritannien bleibt Groß-Britannien. Das Ergebnis ist dabei deutlicher als zunächst befürchtet ausgefallen. Denn nichts wäre nach einer aufgeheizten Debatte den Schotten aus beiden Lagern schwieriger gefallen, als ein enges Ergebnis akzeptieren zu müssen. Die Wahlbeteiligung war dabei sensationell hoch: 84,59 %. Da hat wirklich ganz Schottland gewählt.
Die größten Befürworteranteile einer Unabhängigkeitserklärung waren in Dundee (57,3%), West Dunbartonshire (54%), Glasgow (53,5%) und North Lanarkshire (51,1%) zu verorten. West Dunbartonshire grenzt an die als „Atom-U-Boot-Hafen“ viel diskutierte Marine-Basis Faslane. North Lanarkshire gehört zu den südöstlichen Einzugsgebieten des Großraums Glasgow.
Die klarsten Ergebnisse pro Verbleib gab es übrigens direkt an der Grenze zu England (Scottish Borders 33,4% für „Yes“ und an der nördlichen Grenze (Orkneys) mit nur 32,8% „Yes“-Stimmen.

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